Informationsveranstaltung zum Pastorenhaus von 1535

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Das Pastorenhaus von 1535 war kein Pfarrhaus, sondern ein Haus, das von Pastor Otto Homfeld im Jahre 1535 für seine Familie gebaut worden ist. Pastorenwitwen mussten nach dem Tode ihres Mannes das Pfarrhaus verlassen. Um die eigene Familie abzusichern, ließ Homfeld dieses Haus bauen.

Bereits drei Jahre später verstarb Pastor Homfeld während einer Pestwelle. Das Haus war ein kleines 1-Raum Haus, was aber ausreichend war, da klein Platz für die Tierhaltung benötigt wurde. Im Laufe der Jahrhunderte ist das Gebäude durch Anbauten vergrößert worden, wobei das ursprüngliche Gebäude umbaut wurde. Etwa 70-80% des originalen Fachwerks sind noch erhalten.

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Der HVV hat sich zum Ziel gesetzt, den vorhandenen alten Teil des Gebäudes freizulegen und wiederherzustellen. Anschließend soll es auf ein Grundstück in der Kirchstraße neben dem alten Pfarrhaus verrollt werden. Durch das Verrollen des Gebäudes wird dafür gesorgt, dass der Status als Denkmal erhalten bleibt. Würde man es abbauen und aus den vorhandenen Teilen wieder errichten wäre dies nicht der Fall.

Plan 

Die geschätzten Kosten liegen bei 300.000€, wobei für 250.000€ bereits feste Zusagen vorliegen. Der HVV hat inzwischen das Haus und ein Grundstück erworben und eine Arbeitsgruppe für die Restaurierung gegründet.

Zeichnung

Zeichnung: Architekt Martin Tolksdorf

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Siehe auch Artikel in der Kreiszeitung vom 12.02.2020