August Wessel

Ehrung für August Wessel
Quelle:Martfeld Live Heft 40.16

img 0221 5

Als Anton Bartling diese Charakteristika auf der Jahreshauptversammlung des HVV vortrug, wussten sofort alle, wer gemeint war: August Wessel.
Der Vorstand des HVV hatte beschlossen, August Wessel für seine besonderen Verdienste für den HVV zu ehren und für ihn und seine Ilse ein Essen in einem Hartfelder Restaurant zu spendieren. Hier ein kleiner Auszug aus der Dankesrede vom Vorsitzenden.
Trotz oder gerade wegen deiner Pensionierung arbeitest du genauso weiter wie bisher. An einigen Beispielen möchte ich unseren Dank deutlich machen. Auf dem Erntefest in Martfeld fällst du in erster Linie nicht durch Trinkfestigkeit auf - in gewissen Maße ist das ja Voraussetzung - nein du fällst auf, weil du seit Jahrzehnten den Erntewagen des HVV bewegst und vorher die thematische Ausrichtung bestimmst. Ein Motto erinnere ich gerne: "Der Mensch ist, was er isst!"

Klingt sehr einfach, dahinter steckt aber eine Lebensphilosophie, die drei deiner vielen Eigenschaften deutlich machen: humorvoll kommunikativ- ökologisch. Die Achtung vor der Schöpfung und die Sorge um den Erhalt der Lebensbedingungen treibt dich rum und macht dich auch manchmal wütend, wenn du die Dummheit und die Gier einiger Menschen siehst. Danke dafür! Was wären die Mühlentage ohne Dein mobiles Museum der alten Acker- und Gartengeräte. Jedes Teil mit einer Geschichte versehen. Du erzählst sie den Gästen und besonders den Kindern. So was nennt man auch "lebendige Geschichte". Danke dafür! Diese Gerätschaften sind nur der geringste Teil deiner Sammelleidenschaft. Über hundertfünfzig Dinge der Vergangenheit hast Du mittlerweile an verschiedene Museen vermittelt. Dort zeigen sie der Zukunft, worauf sie baut. Auch dafür im Namen vieler Menschen schönen Dank!

Mühlenführungen

Auf Wunsch führen wir für Gruppenführungen sowohl in der Fehsenfeldschen als auch in der Feldmühle durch. In der Fehsenfeldschen Mühle können wir auch Kaffee und Kuchen sowie weitere warme und kalte Getränke anbieten.

Ansprechpersonen:
Anneliese Schlake Telefon: 04255-458
Wilfried Nordbruch Telefon: 04255-204

fehsen feld

Fehsenfeldschemühle (links) und Feldmühle (rechts)
Bei beiden Mühlen handelt es sich um Holländer-Galeriewindmühlen.

Fotos: Wilfried Nordbruch

Zur Geschichte der Fehsenfeldschen-Mühle:

Diese Mühle wurde als sog. "Interessentenmühle" gebaut, d.h. mehrere Personen schlossen sich, ähnlich wie bei einer Genossenschaft, zusammen. Dem Baubeschluss im Jahre 1870 folgte im Jahre 1871 die Bauausführung des 28 m hohen Bauwerkes. Der Unterbau wurde mit massiven Ziegeln errichtet, der Stapel (das ist der Mühlenturm von der Galerie bis zur Kappe) ist aus Holz gebaut, sie hat eine Windrose und Jalousieflügel. 1904 kaufte Hermann Fehsenfeld aus Kampsheide bei Asendorf die Mühle von der Genossenschaft. Etwa im Jahre 1930 erfolgte der Einbau eines Dieselmotors, um in windschwachen Arbeitsstunden auf dem Mahlgang des Erdgeschosses zu schroten. 1960 wurden die Flügel erneuert. Die Einstellung des gewerblichen Mühlenbetriebes erfolgte 1971. 1976 beschließt der Heimat- und Verschönerungsverein e.V. (HVV) den Erhalt der Mühle. Eine große Restaurierung erfolgte 1991.

Auf Galerieebene sind ein Feinmahl-, ein Schrot-, ein Futter- und ein Grütz-Gang erhalten, das große Getriebe bzw. die ganze Mühle ist sehenswert. Die Mühle ist betriebsfähig, sie wird jedoch nicht zum Mahlen genutzt. Die Mühle wird genutzt vom HVV, als Standesamt und als Ausbildungsmühle zum "Freiwilligen Müller“ durch die Volkshochschule und die Mühlenvereinigung Niedersachsen-Bremen e.V.

VV BruVi
Im Juni 2009 besuchte uns der Verschönerungs-Verein Bruchhausen-Vilsen

6. Literaturtage 2015

1.seite flyer

flyer innen verkl_1

flyer thomasbormann

Bereits zum sechsten Mal haben Lesebe­geisterte und Literaturliebhaber aus Martfeld und umzu die Literatur­tage organisiert. Die Lesungen sind mit Ausnahme des plattdeutschen Nach­mittags kostenlos und finden in öffent­lichen oder privaten Räumen statt. Alle Beteiligten freuen sich über viele inter­essierte Zuhörer bei ihren Lesungen. Die Zuhörer sind herzlich eingeladen zu gemüt­li­chen Lesevergnügen bei Tee und Wein. In der Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen liegen an verschiedenen Orten Flyer mit Kurzinfos zu allen Veranstaltungen und einem Grußwort des Samtgemeindebürgermeisters Bernd Bormann aus.

Zu den einzelnen Lesungen:


Donnerstag, 5. November 2015, 19.00 Uhr 

"Selected Stories & Poems" Irische Kurzgeschichten mit einem Beigeschmack schottischer Dichtung

Lesung von Heike Bomers-Wältring & Ulrike Brandstädter

Kalter Wind, kürzer werdende Tage, der Tee schmeckt schon wieder richtig gut. Dazu passen die Dichter und Schriftsteller William Butler Yeats, Oscar Wilde, William Sydney Graham, John Glenday und John Burnside. Herzlich willkommen ist, wer sich von schottischer und irischer Lyrik angesprochen fühlt. In der Jurte am Feuer kann man sich beim Zuhören Körper, Geist und Seele erwärmen. Es gibt warme Getränke und irisches Gebäck.

La Bazoge 16 in der Jurte am Feuer

Freitag, 6. November 2015, 20 Uhr

"Wer hat Angst vor Virginia Woolf"

Szenische Lesung mit vier Rollen von Barbara Hache & Axel Hillmann  

Edward Albees Stück ist ein Beziehungsdrama in drei Akten mit einem wahren Feuerwerk an scharfen Dialogen und abgründigen Beziehungsspielen, ja Beziehungskämpfen. Die gesamte Handlung, bekannt vor allem durch die berühmte Verfilmung mit Richard Burton und Elizabeth Taylor, spielt sich im Wohnzimmer des Ehepaares George und Martha ab, das weit nach Mitternacht im Anschluss an eine Party Besuch des jungen Pärchens Nick und Putzi erhält. Die Stimmung heizt sich rasch auf, die Gelegenheit zu Demütigungen, Entlarvungen, zur Begleichung alter Rechnungen wird reichlich genutzt. Barbara Hache und Axel Hillmann lesen den zweiten Akt „Walpurgisnacht“ mit verteilten Rollen. Sie lassen sich dabei helfen von vier Handpuppen.

Fehsenfeldsche Mühle, Kirchstraße 14 in Martfeld

Freitag, 6. November 2015, 20 Uhr

Literatursofa bei Irina Hilbig

Verschiedene Vorleser. Wer Lust hat, bringt ein Buch mit und liest daraus vor. Mit musikalischer Begleitung von „Langbardel“, Birger Tramm, Norbert Teubner mit Brigitte.

In der Heide 7 (ehem. Kath. Kirche) in Martfeld

Sonnabend, 7. November 2015, 15 Uhr

„Eine Geschichte – viele Sprachen“

Hermann Meyer-Toms & Friends lesen die „Bremer Stadtmusikanten“ in sechs verschiedenen Sprachen.

Café auf dem Biohof, Kiebitzheide 6 in Schwarme-Spraken

Sonnabend, 7. November 2015, 17 Uhr

"Novecento - Die Legende vom Ozeanpianisten“ von Alessandro Baricco Lesung von Algeth Weerts

algeth 0004algeth 0005

Algeth Weerts beschreibt ihre Lesung so: „Erzählungen, die eine Spur von Melancholie hinterlassen, sind mir besonders lieb. In der kaminwarmen Steinmetz-Werkstatt von Robert Söffker geht es ums Meer. Ich mag den Erzählstil von Baricco sehr und ich lese gerne vor. Die Erzählung handelt von einem Mann, der als Baby an Bord eines Ozeandampfers zurück gelassen wird. Ein Matrose nimmt es in seine Obhut und nennt es Novecento. Novecento verlässt fast sein ganzes Leben lang diesen Ort, der in über das Meer trägt, nicht mehr. Eine sonderbare, schöne und bewegende Geschichte.“
Steinmetzwerkstatt Robert Söffker, Kleinenborstel  53 in Martfeld

Sonnabend, 7. November 2015, 19 Uhr

„Stress mit der Kunst“ Von Ruhmsucht der Künstler und Kunsthunger des Publikums. Ernste und nicht ganz ernste Betrachtungen von Dieter Begemann

Dieter Begemann (Künstler und Kunstwissenschaftler) zu seiner Lesung: „Künstler streben nach Ruhm und Geld und produzieren dafür unablässig neue Werke – das Publikum droht von der Flut verschlungen zu werden und ist doch hungrig nach Kunst.“

Schulstr. 16 in Martfeld

Sonnabend, 7. November 2015, 20 Uhr

„Decamerone von Boccaccio“;"> Für einen Tag König oder Königin. Freizügigkeit und Sinnengenuss.

Lesung von Axel Hillmann

Aus dem Prolog des zwischen 1348 und 1353 entstandenen Werkes: „So will ich denn den Liebenden zum Trost und Vergnügen hundert unterhaltsame Geschichten mitteilen, die sich sieben Damen und drei junge Herren, als sie vor der Pest geflohen, zur gegenseitigen Erbauung erzählten. Wie sie, mögen sich alle, die der Liebe huldigen, an Amors wunderlichen Spielen ergötzen.“ Vorgetragen wird eine feine Auslese.

Fehsenfeldsche Mühle, Kirchstraße 14 in Martfeld

Sonntag, 8. November 2015, 15 Uhr

„Plattdütsche Vertellers“ Geschichten, Gedichte und Begebenheiten in hoch und platt bei „Kaffee und Kuchen satt“ (dafür wird um eine Spende von 5 Euro gebeten). Anmeldung erforderlich bis zum 4. November unter 04255-204.

Es lesen Wilfried Nordbruch, Algeth Weerts & Richard Klausen. Musikalische Unterhaltung durch Margret Schwecke mit ihrem Akkordeon.

Schützenhaus Loge-Tuschendorf, Hoyaer Straße 13 in Martfeld-Loge

Sonntag, 8. November 2015, 18 Uhr 

"Aus Tante Lottis Leben – up hoch und platt"

heinrich regina wilfried 0008

Regina Nordbruch, Heinrich Gräpel & Wilfried Nordbruch lesen aus Berichten, Gedichten, Erzählungen: „Das Leben auf dem Lande“ (früher) von Charlotte Homfeld, genannt „Tante Lotti“. Musikalische Unterhaltung durch Margret Schwecke mit ihrem Akkordeon.

Bei Edith Söffker, Kleinenborstel  53 in Martfeld-Kleinenborstel (Hof Homfeld, auf dem Tante Lotti geboren wurde und ihre Jugend verbracht hat)

Sonntag, 8. November 2015, 20 Uhr

„Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse“ von Thomas Meyer

Lesung von Thomas Denker.

Nach alter jüdischer Tradition sucht die Mutter eine "passende" Braut für ihren Sohn. Das kann nicht gut gehen. Eine äußerst humorvolle Geschichte aus dem jüdischen Leben in Zürich.

Wohnzimmer, Verdener Straße 2 in  Martfeld


6. Martfelder Literaturtage vom 5. bis 8. November 2015

dofr

saso

so

thomas

plattdeutsch

Fotos von den 6. Martfelder Literaturtagen

kz 29.10.15

Foto Oliver Siedenberg (aus KREISZEITUNG vom 29.10. 2015)

v.l.: Algeth Ernestine Weerts, Richard Klausen, Regina Nordbruch, Wilfried Nordbruch

Hermann Meyer-Toms, Ulrike Brandstädter, Heike Bommers-Wältring

vorne: Axel Hillmann, Barbara Hache

algeth 0005

Algeth E. Weerts in der Steinmetzwerkstatt bei Robert Söffker, Kleinenborstel

Foto: W. Nordbruch

heinrich regina wilfried 0008

v.l. Dr. Heinrich Gräpel, Regina Nordbruch, Wilfried Nordbruch (Foto: W.Norbruch)

 

Tante Lotti

Charlotte Homfeld - Ein Nachruf
 Autor: Wilfried Nordbruch
"Tante Lotti" (1921 - 2009)
Nachruf durch Wilfried Nordbruch während der Trauerfeier am 17.09. 2009 in der Martfelder Friedhofskapelle

Liebe Tante Lotti,
zum letzten Mal möchte ich Dich so ansprechen, und Dir im Namen des Heimat- und Verschönerungsvereins Martfeld für Deinen unermüdlichen Einsatz für unseren Verein danken.

dorffest77Von Anfang an hast Du uns über Jahrzehnte, über mehr als 30 Jahre, mit Rat und Tat begleitet. Deinen ersten, ganz großen Auftritt, hattest Du bei der 800-Jahrfeier der Gemeinde Martfeld 1979, als Du bereits Wochen vor der eigentlichen Jubiläumsfeier zusammen mit Deiner Freundin Gertrud Schumann und in Begleitung von Edwin Seebode und Richard Klausen als "Krutwieber" mit der Kutsche in alle Ortsteile unseres Dorfes gezogen bist und Werbung für dieses große Ereignis der Gemeinde Martfeld und des Heimatvereins gemacht hast. In den folgenden Jahren hast Du bei den Dorffesten unermüdlich die Drehorgel gedreht und Geld für einen guten Zweck gesammelt, so z.B. für die Aktionen "Sorgenkind", die später in "Aktion Mensch" umbenannt wurde, und für "Ein Herz für Kinder".

 

erntefest 2001 2

An den Mühlentagen, immerhin vier Mal im Jahr, hast Du die Mühle geschmückt und diese mit wunderbaren Blumengebinden und Gestecken ausgestattet. Außerdem hast Du regelmäßig leckere Torten und herrliche Kuchen für das Kaffetrinken in der Mühle gebacken. Als später auch standesamtliche Trauungen in der Mühle durchgeführt wurden, hast Du dort, für Dich ganz selbstverständlich, auch wieder das Ausschmücken der Mühle übernommen. Bei den Mühlentagen selbst, hast Du am Eingang gesessen, die Besucher begrüßt, sie gern auch mal in ein kleineres Gespräch verstrickt und ihnen Deine zahlreichen Fotos mit Motiven des Dorfes gezeigt. Du warst gewissermaßen das Aushängeschild unseres Vereins. Ein Mühlentag ohne Dich, Tante Lotti, war einfach nicht denkbar. Als Deine Gesundheit in den letzten Jahren eine unmittelbare Beteiligung in der Mühle nicht mehr zuließ, hast Du vor Deiner schön geschmückten Haustür gesessen, den vorbeikommenden Mühlenbesuchern zugewinkt und natürlich auch bei dieser Gelegenheit den ein oder anderen Klönschnack gehalten. Daneben hast Du all die Jahre in unserem Geschichtsausschuss mitgewirkt, oft im Stillen, ohne nach außen hervorzutreten. Bei den Recherchen für die Schriftenreihe des Heimatvereins: "Martfeld Vergangenheit und Gegenwart" konnten wir immer auf dein fundiertes Wissen über Geschichte und Geschehnisse des Dorfes Martfeld und seiner Ortsteile: Kleinenborstel, Hustedt, Loge und Tuschendorf zurückgreifen.

erntefest 2001 1

"Schreiben war für sie Leben" hat Deine Familie in der Traueranzeige geschrieben. Insbesondere im 5. Buch der genannten Schriftenreihe, die Chronik der ehemaligen Gemeinde Kleinenborstel, die Gemeinde in der Du geboren und aufgewachsen bist, wird Deine Mitwirkung deutlich. In ihr hast Du die Schulgeschichte Kleinenborstels aufgearbeitet und auch weitere Artikel veröffentlicht. Ebenso hast Du an der Hustedter Chronik mitgewirkt.

Bei allen gesundheitlichen Beeinträchtigungen und Beschwernissen in den letzten Jahren haben Dich der Lebensmut und die Zuversicht, sicher auch im Hinblick auf Gottes Gnade und sein Reich, nicht verlassen.
In einem Brief zum Jahreswechsel 2007/2008 an Regina und mich, also in Deinem 87. Lebensjahr, schreibst Du zum Schluss (und das soll auch gleichzeitig der Schluss meiner kleinen Ansprache sein):

"Nutzen wir aber die uns verbleibende Zeit, zum frohen, lebendigen Leben, nicht zum Jammern über Missstände. Es gibt immer viel Schönes zum Freuen, man muss die Dinge nur sehen. Es gibt so viel zu danken für Dinge, die nicht selbstverständlich sind. Dankbarkeit lindert Schmerzen, Freude macht die Seele weit."

Siehe auch: Charlotte Homfeld, genannt "Tante Lotti"

Installationen im Glaskasten

„Gold ist auch nur ein Material“ - Von Frank Jaursch.
Es ist eine besondere Qualität des Kreismuseums: Immer wieder finden Künstler hier ein Plätzchen, an dem sie ihre Ideen und Installationen präsentieren können. Die Vitrinen im Foyer beherbergen seit Kurzem eine solche Ausstellung. Der Künstler Dietmar Brandstädter zeigt seine „Installationen im Glaskasten“ noch bis Ende April.
Angeregt wurde Brandstädter durch den spektakulären Fund des Goldhorts von Gessel. Der Martfelder hat eine durchaus kritische Herangehensweise an den Schatz: „Es gibt noch viele andere Schätze, die man finden kann“, sagt der 70-Jährige. Und die müssen nicht mal aus Gold sein. Zum Artikel.

Installationen im Glaskasten 1

Installationen im Glaskasten 2

Freiwillige Müller

Autor: Wilfried Nordbruch

Ausbildungskurse zur freiwilligen Müllerin/zum freiwilligen Müller werden schon seit vielen Jahren von der Volkshochschule (VHS) des Landkreises Diepholz angeboten. Sie bilden die Grundlage für die Inbetriebnahme und Pflege der Wind- und Wassermühlen, denn stillstehende Mühlen rasten und rosten. Der HVV Martfeld begrüßt es, wenn sich auch Martfelderinnen und Martfelder bereit erklären, dieses schöne Handwerk zu erlernen und später den „Mühlenbetrieb“ zu unterstützen. Sowohl die Fehsenfeldsche- als auch die Feldmühle in Martfeld stehen hierfür als Ausbildungsstätten zur Verfügung.

Inhalte des Lehrgangs:
- Physikalische und technische Grundlagen des Systems Mühle
- Behandlung und Verarbeitung der Rohstoffe (Getreidekunde)
- Mühlen und Müller in der Gesellschaft und Geschichte
- Unfallverhütung und Arbeitsschutz in und an der Mühle
- Wetterkunde - Windrecht - Wasserrecht
- Pflege, Wartung und Reparaturen
- Geschichtliche Hintergründe

Ziel der Ausbildung:
Sichere und fachgerechte Bedienung einer Wind- oder Wassermühle in den verschiedenen Jahreszeiten und bei unterschiedlichen Wetterbedingungen.

Der Lehrgang endet mit einer Abschlussprüfung vor dem Prüfungsausschuss der niedersächsischen Mühlenvereinigung.
Freiwillige Müller/innen können dann eine Mühle fach- und sachgerecht betreiben.
Der Kurs besteht in der Regel aus 24 Übungstagen und 160 Unterrichtsstunden. Es wird eine Gebühr von derzeit 360,-- Euro erhoben.

Nähere Informationen finden Sie auf der Seite der VHS Diepholz!