Altes Martfeld

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Kirche und "alter Meierhof" (jetzt Söffker). Die Zehntscheune existiert noch, das alte Wohnhaus wurde abgerissen. Im Vordergrund die alte Kuhle (existiert ebenfalls nicht mehr).

Samtgemeindemühlentag 2017

Muehlentag 2017 Oktober

Dieses Jahr wird zum dritten Mal eine geführte Mühlen-Rennrad-Tour veranstaltet. Auf einer 60 Kilometer langen Strecke werden alle Mühlen passiert. Auf einer 40 Kilometertour wird an einem Teil der Mühlen vorbei gefahren. Kai Heidorn und Anton Bartling begleiten die beiden Touren.

Fotoausstellung 2015

Wir, der Fotoclub des HVV, sind beim Bewerten unseres Fotomaterials zur neuen Ausstellung „Weserrenaissance & Sakrale Kunst“ (Region Mittelweser). Es ist uns wichtig angemessene Motive zu diesem Thema zwischen Bremen und Minden zu suchen und mit der Kamera einzufangen. Nach den lebendigen Sportfotografien (2013 ) etwas Gegensätzliches zu präsentieren ist eine neue Herausforderung für die Fotogruppe.
 

sakrale kunst3 hdr 003 10x15Weserrenaissance / Treppengiebel 1592, Rathaus Nienburg

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Sakrale Kunst / Kreuzrippengewölbe, Stadtkirche Bückeburg v. 1615


Der Fotoclub HVV Martfeld, Sabine Röchow, Alfred Meinen, Hans Schweers, Andre Bunger, Horst Wolf.

Plattdeutsches Theater

Die Wurzeln der plattdeutschen Theatergruppe des HVV reichen nahezu bis in die Gründungsjahre des Vereins zurück. Seinerzeit hat Irmgard Grobe mit Martfelder Kindern und Jugendlichen die plattdeutsche Sprache in Form von kleinen Theaterstücken und Sketchen gepflegt, die an sogenannten "Plattdeutschen Abenden" aufgeführt wurden. Aus dieser Zeit sind noch heute einige Akteure in der Theatergruppe aktiv.

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Plattdeutsche Jugendgruppe 2003 

Plakat innen

Flyer Plattd. Theater 2015: "Krüüzfohrt in Schwienestall"

Neben der Plattdeutschen Gruppe des HVV gab es in Martfeld anfangs noch eine weitere Theatergruppe, nämlich die des Gesangvereins Germania, welche musikalische Lustspiele, Operetten und Boulevardstücke aufführte. Nachdem der Gesangverein diese aufwändigen und umfangreichen Stücke, meist mit Gesang, mangels geeigneter "Schauspieler" nicht mehr aufführen konnte, entschlossen sich einige Theaterbegeisterte Anfang der 90er Jahre eine "Plattdeutsche Gruppe" im HVV zu gründen. Diese Initiative wurde vom damiligen Vorsitzenden des HVV, Hans Meyer, sehr begrüßt und intensiv unterstützt.

Viele Jahre gab es auch eine Plattdeutsche Kinder- und Jugendgruppe im HVV. Bereits im Jahr 1982 hat Irmgard Grobe (jetzt Riekers) eine Kinder- und Jugendgruppe gegründet und mit dieser lange Zeit erfolgreich Sketche und kleine Theaterstücke aufgeführt. Danach hat  Regina Nordbruch die "Truppe" acht Jahre geführt, wobei sie von Thomas Denker und Sigrid Gantke unterstützt wurde. Nachdem Regina ausgeschieden ist, haben Sigrid und Thomas die Gruppe einige Jahre allein weiter geführt. Zur Zeit ruht die plattdeutsche Kinder- und Jugendarbeit im HVV leider.  

Die Aufführungen der Erwachsenen in Sollers Gasthaus fanden jahrelang in den ersten 3 Januarwochen jeden Jahres statt. Allerdings stellte die Theatergruppe fest, dass es doch recht stressig in der Vorbereitungszeit ist, so dass die Aufführungen auf Ende Februar – Anfang März verschoben worden sind. Diese Termine werden ebenfalls dankend vom Publikum angenommen.Durchschnittlich ca. 600 Besucher pro Jahr amüsieren sich über die plattdeutschen Theaterstücke.

Die Erwachsenengruppe organisiert sich dabei vollständig selbst und trifft sich jedes Jahr im September, um schon mal zu klären, wer denn beim nächsten Mal dabei ist. Danach werden Theaterstücke ausgeliehen und von diversen Schauspielern gelesen. Beim nächsten Treffen werden dann die Bücher besprochen und ab November stehen die Übungsabende an. In Eigenregie kümmern sich die Erwachsenen vom Bühnenbau, über die Kostümierung bis hin zur Maske. Dass bei den Laienschauspielern der Spaß im Vordergrund steht, ist ihnen stets anzumerken. Dieses trägt vor allem auch zu der guten Stimmung in der Truppe bei.

Es bleibt zu hoffen, dass die jahrzehntelange Tradition des Martfelder Theaters noch lange erhalten bleibt und die plattdeutsche Sprache auch und gerade bei unseren Kindern und Enkelkindern weiterlebt.

Ansprechpartnerin

Änne Soller
Auf dem Stühr 6
27327 Martfeld
04255/390

 

Radtouren 2011 - 2007

Zum Erbhof nach Thedinghausen

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Wir waren im Spätsommer 2007 in Thedinghausen, um dort den Erbhof zu besichtigen. Der Vorsitzende des dortigen Heimatvereins zeigte uns das Gebäude von aussen und innen und erläuterte die Geschichte dieses imposanten Gebäudes.
Links: Der Erbhof in Thedinghausen, Rechts: Zimmer im Erhof

Im Mai 2008 ging es über Hoyerhagen nach Wechold.

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 Im Heimathaus hatten wir eine Führung durch den Ehrenvorsitzenden des Vereins, Herrn Henry Zabel.

Links: Am Kanal bei Hoyerhagen, Rechts: Im Heimathaus in Wechold

 

Im August 2008 ging es nach Oiste.

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Im Kaffee am Deich in Varste machten wir eine Pause. Danach besichtigten wir die Kirche und den sehr alten Friedhof. Auch hier wieder mit Führung. Zurück ging es binnendeichs entlang der Weser nach Dahlhausen und weiter über Magelsen, Alvesen, Eitzendorf nach Martfeld.
Links:    Auf dem Weg nach Magelsen, Rechts: Im "Kaffee am Deich" in Oiste

Im Frühjahr 2009 ging es nach Süstedt.

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Die Tour ging über Bruchhausen, vorbei am Koppelsee, durch den alten Ortsteil "Moor" und weiter durch die Vilser Wiesen, entlang des Meliorations - Hauptkanals, des Süstedter Grabens und des Süstedter Bachs zur Nolteschen Mühle in Süstedt. Auch hier wieder eine Führung durch ein Mitglied des dortigen Heimatvereins.
Links:    Bei den "Schleusen Bohlmann" am Meliorations-Hauptkanal, Rechts: Teich an der "Nolteschen Mühle" in Süstedt.

Im August 2009 ging es nach Hoya.

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Durch den Verein "Heimatmuseum Hoya" wurden wir mit Kaffee und Kuchen bewirtet. Es folgte eine Führung durch "Alt-Hoya" und als Höhepunkt eine Besichtigung des Rittersales im Rittergut von Behr mit der Panoramatapete. Herr von Behr selbst erläuterte uns diese und berichtete auch über die Geschichte seiner Familie, die auf eine sehr lange Tradition zurückblicken kann, allein auf dem Rittergut in Hoya ist sie seit mehr als 500 Jahren ansässig.
Links:    Rittergut von Behr, Rechts: Im Kaffeegarten des Heimetmuseums

Im Frühjahr 2010 ging es nach Asendorf.

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Wir fuhren nach Asendorf Um einen Gegenbesuch beim dortigen Heimatverein zu machen. Kaffe und Kuchen wurde uns im wunderschönen Garten unter alten Bäumen beim Ehepaar Fiddelke in Steimke serviert. Dietrich Fiddelke stammt aus Martfeld und ist der Vorsitzende des Heimatvereins Asendorf.
Links: Der Vorsitzende des Heimatvereins Asendorf, Dietrich Fiddelke, bei der Begrüßung, Rechts: Im Garten bei Karin und Dirk Fiddelke

Im August 2010 ging es nach Etelsen.

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Zunächst führte uns der Weg aber zum Fährfest bei Ahsen, wo wir Kaffee getrunken haben. Nach dem Übersetzen mit der Fähre kamen wir zum Etelser Schloss mit einer Führung durch den Schlosspark und zum Mausoleum. Natürlich wurde uns auch die Geschichte des Schlosses erläutert. Der Rückweg erfolgte dann durch die Wesermarsch und unterhalb von Baden entlang der Weser über die Üserbrücke und dann parallel des Weserdeiches bei Ahsen über Beppen zurück nach Martfeld. Links: Im "Café am Deich" in Oiste, Rechts: Mit dieser Fähre ging es von Ahsen-Ötzen zum anderen Weserufer bei Hagen-Grinden.

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Links: Vor dem Etelser Schloss, Rechts: Mausoleum im Schlosspark Etelsen

Im Mai 2011 ging es nach Bruchhausen-Vilsen.

r20 r21 Auf dem Platz vor dem ehemaligen Verwaltungsgebäude der Melioration (jetzt Dr. Behrendt) erwartete uns der Gästeführer Wilfried Müller. Anhand alter Fotos zeigte er uns das alte Bruchhausen, von vor 50 Jahren. Damals verlief die Eyter noch offen neben der Kirch- und Kanalstr. in Richtung Hoyaer-Weide. An der Abzweigung in Richtung Martfeld/Verden befand sich eine Brücke. Etwas weiter in Richtung Hoya stand auf der linken Seite das Hotel "Zum Burggraben", welches später abgebrannt ist. Unser Weg ging dann über den Marktplatz zum Bahnhof. Beim Denkmal auf dem Marktplatz machten wir kurz Halt und Wilfried Müller machte uns darauf aufmerksam, dass auf diesem auch Namen von Martfeldern aufgeführt sind, welche im ersten Wetkrieg gefallen sind. Beim Bahnhof galt unser Hauptaugenmerk dem Alten Gaswerk, welches zur Zeit renoviert wird. In diesem fand gerade eine Ausstellung "175 Jahre Eisenbahn Liedertafel Bruchhausen" statt. Daneben gab es ein großes Sammelsurium von Gegenständen zu sehen, welche der inzwischen verstorbene Theo Stummer gesammelt hat.
Wir besuchten dann noch weiter die Brautstraße, die Wringerin am Engelbergplatz und das Bavendamsche Haus. Nach unserer Rückkehr in die Fehsenfeldsche Mühle hatten wir viel Neues und Interessantes über unseren Nachbarort gelernt.

Links:    Vor dem ehemaligen Verwaltungsgebäude der Melioration
Rechts: Vor dem ehmaligen Gaswerk.

Im September 2011 ging es zur Blender-Mühle.

r23 r24 Vorbei an der Feldmühle ging es zunächst ein kurzes Stück Richtung Hustedt. Im Mallen bogen wir ab und fuhren am Modellflugplatz Richtung Eitzendorf. Beim Überqueren der Landwehr - die uns auf dem Rückweg noch ein längeres Stück begleiten sollte - nahm der Hund, der uns begleitete, erst einmal ein ausgiebiges Bad. Kurz vor Eitzendorf fuhren wir dann auf dem Weser Radweg nach Oiste. An der Oiste gab es die erste längere Rast, die die Meisten von uns zu einem Spaziergang über den sehr alten Friehof nutzten, auf dem man Grabstellen aus dem 18. Jahrhundert findet. Weiter ging es über Varste am dem Gut "Gestüt Eichenhain" und dem Varster See vorbei auf "Schleichwegen" nach Blender, wo wir ein Stück entlang des Blender Sees fuhren. Über den alten Kirchweg erreichten wir dann unser Ziel, die Windmühle in Blender. Der Zufall wollte es , dass hier gerade das Erntefest gefeiert wurde. Von Richard Klausen gebackenen Kuchen und Kaffee hatten wir mitgebracht. Beides ließen wir uns in der schön geschmückten Mühle schmecken. Der Vorsitzende des "Ernte- und Mühlenvereins", Heinrich Röwer, begrüßte und erläuterte uns die umfangreichen Renovierungsarbeiten und Besonderheiten der Mühle, der dazu gehörigen Scheune und die Vereins- und Sozialräume. Wir konnten nur Staunen über die enormen Gelder, die hier offensichtlich vom Landkreis Verden und anderen Geldgebern investiert wurden und die in der Summe eine halbe Milion Euro weit überschritten. Der Rückweg führte uns dann über Hiddesdorf und Einste, entlang der Landwehr nach Hustedt, vorbei am Heidmoor durch die Martfelder Heide in die Fehsenfeldsche Mühle, wo es wie immer einen gemütlichen Abschluss bei Wurst und Getränken gab.
Links:    Ein Modell der Mühle auf einem Wagen des Ernteumzuges
Rechts: Die Mühle in Blender

Radtouren 2012

Radtour nach Verden - Oktober 2012

Mehr als 40 Personen nahmen an der letzten von Regina und Wilfried Nordbruch geführten Tour nach Verden - mit Stadtbesichtigung - teil.

006 6Am 3. Oktober 2012 führte unsere Tour über Hustedt, Varste und Groß Hutbergen nach Verden. Nachdem wir Weser und Aller überquert hatten gab es ein gemeinsames Kaffeetrinken der insgesamt 42 Teilnehmer im Café Erasmi. Anschließend nahmen wir in zwei getrennten Gruppen an einem geführten "Historischem Stadtrundgang" teil. Der Abschluss fand wie immer in der Fehsenfeldschen Mühle statt. Hier nutzte der HVV-Vorsitzende, Anton Bartling, die Gelegenheit, Regina und Wilfried Nordbruch als Organisatoren der Fahrradtouren von 2007 bis 2012 (11 Touren) zu verabschieden. Zur Fotoserie.

 

Tour zum Campigplatz "Zum Heussen" in Wachendorf - Mai 2012

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Unterwegs erfuhren wir Einiges über die Hoyaer Weide und dem dort nach dem Kriege tätigen Förster Becker, der im März 1945 mit dem Treck des Fürsten zu Dohna-Schlobitten aus Ostpreußen mit mehr als 300 Leuten dessen ehemaligen Gutes im Raum Thedinghausen ankam, wo sich der Treck nach 1500 zurück gelegten Kilometern auflöste.
Weiter ging die Tour entlang des ehemaligen Melerationskanals (auch über dieses Wasserbauprojekt, welches Anfang des vorigen Jahrhunderts das Grösste in Europa war, wurde berichtet), des Süstedter Grabens, des Süstedter Baches sowie der Rönken nach Wachendorf zu dem schönen Campingplatz, welcher herrlich an einem kleinen See gelegen ist. Dort wurden wir von der Bäuerin des zugehörigen Hofes und deren Schwester (welche eine Martfelderin ist) mit selbstgebackener Torte köstlich bewirtet. Zur Fotoserie.

Radtouren 2013

Radtour zu Werders Straußenfarm - Oktober 2013

Haake Niedrige Aufloesung

Die Fahrradtour des Heimat- und Verschönerungsvereins (HVV) Martfeld am 03.10.2013 startete um 14:00 Uhr auf dem Schulhof der Grundschule Martfeld und führte über Schwarme und Thedinghausen auf Nebenstrecken nach Werder. Dort gab es auf Werders Straußenfarm Torte, Butterkuchen und Tee und Kaffee. Anschließend erfolgte unter fachkundiger Führung der Familie Haake die Besichtigung der Farm. Über Morsum ging es dann zurück nach Martfeld, wo die Tour gegen 19:00 Uhr zu Ende ging. Das Wetter war aufgrund des stürmischen Windes zwar nicht optimal, dafür blieb es aber – im Gegensatz zur verregneten Tour im Mai dieses Jahres – trocken. Zur Fotoserie.

Mit der Fähre über die Weser: Von Ahsen-Oetzen nach Hagen-Grinden - Mai 2013Die erste Tour unter der neuen Leitung von Dr. Rainer Paape und Frau am 26.05. 2013 führte über Beppen und Morsum zur Fähre an der Weser bei Ahsen-Oetzen (Gemeinde Thedinghausen O.T. Morsum). Nach dem Übersetzen ging es durch Hagen-Grinden entlang des alten Verlaufs der Weser (es gibt hier parallel einen Kanal) bis zum Wehr (Weserstau zur Erzeugung von Strom mit Wasserturbinen) bei Intschede. Über dieses Wehr ging es zurück. Nachdem wir auf der anderen Seite trotz des Dauerregens gegrillt hatten, führte der Weg uns zurück über Blender nach Martfeld. Leider war die Tour durch Dauerregen sehr beeinträchtigt. Zur Fotoserie.

Archiv Veranstaltungen

Das Veranstaltungsarchiv liefert Ihnen einen Überblick über die Aktivitäten der vergangenen Jahre wie z. B. die Martfelder Literaturtage im Spätherbst, den Martfelder Mühlenlauf immer am 1. Mai oder den Deutschen Mühlentag am 2. Pfingsttag

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Muehle Hof Garten 1 

Mhle Hof Garten 3 

Mhle Hof Garten 2

Weitere Veranstaltungen siehe Menu auf der linken Seite!

Jahreshauptversammlung 2016

Marion Hoffmann folgt Anneliese Schlake als 2. Vorsitzende

Der Heimat- und Verschönerungsverein Martfeld blickte im Jubiläumsjahr auf ein erfolgreiches Jahr 2015 zurück. Vier nahezu ausverkaufte Vorstellungen  der Plattdeutschen Theatergruppe, Mühlenlauf mit einem Rekord von 167 Teilnehmern, ein gutbesuchter Deutscher Mühlentag am Pfingstmontag, eine imposante Fotoausstellung zur Sakralen Kunst und Weserrenaissance am Tag des Denkmals im September und die Herausgabe der siebten Chronik zu den früher selbstständigen Gemeinden Loge und Tuschendorf kurz vor Weihnachten waren die Highlights, die von den jeweiligen Ausschussvorsitzenden vorgetragen wurden. Dazu kommen noch 7 standesamtliche Trauungen in der Mühle und 150 Spaßtrauungen auf dem Brokser Heiratsmarkt, ebenso Aktionen im Kinder- und Jugendbereich.  Mit mehreren Konzerten, dem traditionellen Jahrmarkt  und den Martfelder Literaturtagen vervollständigte die Kulturplattform das Jahresprogramm. Mit viel Applaus bedachten die anwesenden Mitglieder und Gäste die Arbeit des Vereins, der sich rege auf vielen Feldern des gesellschaftlichen Lebens bewegt und engagiert. Für das Jahr 2016 sind die Weichen für das Programm längst gestellt, wie die laufende Theatersaison und der Beginn der Konzertreihe zeigen. Der wiedergewählte Vorsitzende  Anton Bartling sparte in seinem Beitrag dann auch nicht mit Dank an seine Vorstandskolleginnen und –kollegen, die Mitglieder und für die Unterstützung durch Gemeinderat, Verwaltung, Landschaftsverband Weser-Hunte e.V. und viele Spender.
Gewählt wurde als zweite Vorsitzende Marion Hoffmann, sie wird zukünftig auch zweite Schriftführerin sein. Sie löst Anneliese Schlake ab (siehe Extraartikel), die jedoch als Chefin des Archiv- und Geschichtsausschusses weiterhin im Vorstand vertreten sein wird. Für den Veranstaltungsausschuss wird Anja Hustedt in den Vorstand rücken. Claudia Castens (Kinder- und Jugendausschuss) wurde wiedergewählt.
In Zusammenhang mit einer der Leitlinien des HVV „Watt geiht, datt geiht“ wies Bartling auf den schmalen Grat zwischen den gesteigerten Anforderungen an eine kompetente ehrenamtliche Arbeit und den vorhandenen Ressourcen hin. „Wir müssen mit hoher Achtsamkeit an den vielen Herausforderungen dranbleiben, die wir seit unserer Gründung vor 40 Jahren in unserer Satzung festgelegt haben. Im Kern geht es darum, die Gemeinde als Lebensraum schätzen und schützen zu lernen. Wenn jeder von euch zwei Stunden in den HVV investiert, verspreche ich euch, dass zumindest das „schlechte Gewissen“ beruhigt ist, ganz zu schweigen von einem sinnbringenden Kontakt zu euren Mitbürgerinnen und Mitbürgern!“

Die anwesende Bürgermeisterin Marlies Plate bedankte sich beim HVV für seinen Beitrag am dörflichen Zusammenleben, insbesondere zeigte sie sich beeindruckt von der großen Anzahl von Chroniken, die sehr umfassend das frühere Leben mit einem Bezug zur Gegenwart darstellen. „Welche große Stadt schafft das schon, ganz zu schweigen von vergleichbaren Dörfern!“ Für das Jubiläumsjahr wünschte sie alles Gute.

Nach der offiziellen Jahreshauptversammlung hielt HVV-Mitglied Heinz-Dieter Freese einen spannenden Vortrag zum Thema „Luftbildarchäologie an Weser, Aller und Leine“. Er erklärte, wie aus der Luft ehemalige Siedlungen, Gräber und Verteidigungsanlagen durch Verfärbungen im Getreide entdeckt werden können. Highlight war die Vorstellung seines neuesten Fundes aus der Brandheide bei Martfeld.  Es handelt sich dabei um ein Langhaus aus der Zeit um Christi Geburt mit einer geschätzten Länge von 40 Metern. Das Dach ruhte auf zwei Pfostenreihen in sieben Meter Breite. Die einzelnen Pfosten sah man im Juli mit bloßem Auge im Getreidefeld (Foto anbei), der zeitliche Ansatz resultiert aus Scherbenfunden an der Ackeroberfläche.

Martfeld D

Anneliese Schlake gilt als Urgestein des HVV. Früh genug vor der Jahreshauptversammlung erklärte sie ihren Rücktritt als zweite Vorsitzende. Ihr Wunsch war es, Platz für einen „Generationenwechsel zu machen.  Was sich mit der Nachfolgerin Marion Hoffmann auch realisierte. Sie hatte seit 1995 die Aufgaben als zweite Vorsitzende wahrgenommen, zuerst neben Hans Meyer, dann neben Wilfried Nordbruch und seit 12 Jahre neben Anton Bartling. In seiner Laudation ging Anton Bartling auf die Verdienste von Anneliese Schlake ein. „Du hast über die vielen Jahre für Kontinuität gesorgt. Du kennst den HVV in- und auswendig und hast immer auf Team gesetzt,  Probleme offen angesprochen und durch deine Kenntnisse über Vereinsstrukturen- du bist ja nicht nur bei uns aktiv (DRK)- und mit viel Gespür das Vereinsleben und die Linie unserer Tätigkeit aktiv beeinflusst. Du lässt dich begeistern und begeisterst andere. Durch dein großes ehrenamtliches Engagement bist du Vorbild im Vorstand, bei den Mitgliedern und natürlich auch in der Außenwirkung.“ Zur Freude der anwesenden Mitglieder wird Anneliese Schlake weiterhin im Vorstand arbeiten. Sie wurde einstimmig als Vorsitzende des Archiv- und Geschichtsausschuss wiedergewählt. Mit dieser Aufgabe begann 1989 drei Jahre nach Gründung des Vereins ihre Karriere im HVV. Als Dank gab es „als erste Rate eines Abschiedsgeschenkes einen Blumenstrauß und zwar von ganzem Herzen“, wie Bartling es ausdrückte.

HVV JHV 2016

Einladung JHV HVV 2016