Leere im Nistkasten

Leeres Nest

Angeregt durch einen Artikel in der c’t kam der Entschluss, selber einen Nistkasten mit Kamera und Live-Übertragung zu bauen. Eine Bauanleitung für einen Nistkasten war schnell gefunden, allerdings musste die Höhe des Kastens angepasst werden, damit eine „Zwischendecke“ für eine Kamera eingebaut werden konnte.

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Bei der verwendeten Kamera besteht die Möglichkeit, die Brennweite einzustellen und die LED und das Infrarot-Nachtlicht komplett auszuschalten, um die Vögel nicht zu stören.

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Anfangs haben die Meisen schon mal skeptisch in das „Auge“ über ihnen geschaut, jetzt spielt die Linse der Kamera aber keine Rolle mehr. Das Astloch in der linken Wand mochten die Meisen anfangs auch nicht so sehr: da wurde gerne mal drauf herumgehackt.
Erste Besucher erschienen sehr bald, doch es sah so aus, als ob der Boden zu glatt war: die Meisen versuchten etwas Nichtvorhandenes über den Boden zu schieben, konnten sich aber auf dem glatten Holzboden kaum halten. Wie sich später zeigte, dienen diese Bewegungen dazu, das Nistmaterial in die Ecken und an den Rand des Nistkastens zu drücken.

Nach Einlegen einer griffigeren Platte begann auch prompt der Nestbau. Innerhalb von zwei Tagen war der Nistkasten gut befüllt (das Astloch ist nicht mehr zu sehen). Allerdings waren wohl die Kohlmeisen eingezogen.

Zwei Tage lang waren die Meisen nicht im Kasten zu sehen. Doch dann lagen vier Eier im Nest, einen Tag später ein fünftes. Am Ende waren es dann sieben Eier. Frau Meise brütet nun und Herr Meise bring ihr Futter.

Imzwischen sind sechs Junge geschlüpft. Es herrscht reger Flugbetrieb und die Eltern haben reichlich zu tun. Am 31. Mai war es dann soweit: der Nachwuchs war ausgeflogen.



Video-Clips:

 BesichtigungNestbau

 

 

 

 

Futter fuer Frau Meise

 

Futter Nachwuchs 3

Futter Nachwuchs 4

 

 

 

 

Futter Nachwuchs 2

Futter Nachwuchs 1

 

 

 

 

 

Futter Nachwuchs 6Futter Nachwuchs 5

 

 

 

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