Mühlenführungen

Auf Wunsch führen wir für Gruppenführungen sowohl in der Fehsenfeldschen als auch in der Feldmühle durch. In der Fehsenfeldschen Mühle können wir auch Kaffee und Kuchen sowie weitere warme und kalte Getränke anbieten.

Ansprechpersonen:
Anneliese Schlake Telefon: 04255-458
Wilfried Nordbruch Telefon: 04255-204

fehsen feld

Fehsenfeldschemühle (links) und Feldmühle (rechts)
Bei beiden Mühlen handelt es sich um Holländer-Galeriewindmühlen.

Fotos: Wilfried Nordbruch

Zur Geschichte der Fehsenfeldschen-Mühle:

Diese Mühle wurde als sog. "Interessentenmühle" gebaut, d.h. mehrere Personen schlossen sich, ähnlich wie bei einer Genossenschaft, zusammen. Dem Baubeschluss im Jahre 1870 folgte im Jahre 1871 die Bauausführung des 28 m hohen Bauwerkes. Der Unterbau wurde mit massiven Ziegeln errichtet, der Stapel (das ist der Mühlenturm von der Galerie bis zur Kappe) ist aus Holz gebaut, sie hat eine Windrose und Jalousieflügel. 1904 kaufte Hermann Fehsenfeld aus Kampsheide bei Asendorf die Mühle von der Genossenschaft. Etwa im Jahre 1930 erfolgte der Einbau eines Dieselmotors, um in windschwachen Arbeitsstunden auf dem Mahlgang des Erdgeschosses zu schroten. 1960 wurden die Flügel erneuert. Die Einstellung des gewerblichen Mühlenbetriebes erfolgte 1971. 1976 beschließt der Heimat- und Verschönerungsverein e.V. (HVV) den Erhalt der Mühle. Eine große Restaurierung erfolgte 1991.

Auf Galerieebene sind ein Feinmahl-, ein Schrot-, ein Futter- und ein Grütz-Gang erhalten, das große Getriebe bzw. die ganze Mühle ist sehenswert. Die Mühle ist betriebsfähig, sie wird jedoch nicht zum Mahlen genutzt. Die Mühle wird genutzt vom HVV, als Standesamt und als Ausbildungsmühle zum "Freiwilligen Müller“ durch die Volkshochschule und die Mühlenvereinigung Niedersachsen-Bremen e.V.

VV BruVi
Im Juni 2009 besuchte uns der Verschönerungs-Verein Bruchhausen-Vilsen